Welcome to the Drawings and Reproduction Project by the Fokker-Team-Schorndorf designated "ENGELS E6" Bei der Engels E6 handelt es sich um den Versuch, die Fokker D.VIII von 1918 möglichst authentisch nachzubauen.
Schweißarbeiten an den Rümpfen. Genau wie damals werden alle Schweißarbeiten ausschließlich selbst ausgeführt.
Zwei unserer Stahlrohrrümpfe während dem Lackieren. Zunächst wird alles mit Rostschutzgrundierung gestrichen und anschließend mit olivgrüner Ölfarbe. Als Vorlage für den Farbton dienten hierbei erhaltene Original-Fokker-D.VIII-Teile. Ihr könnt Euch auch gerne eine kleinen Film dieser Arbeiten auf Youtube ansehen. Hier wird zwar gerade ein Fokker D.VII Rumpf gestrichen, aber die Vorgehensweise ist dieselbe. Alle Hohlräume im Innern werden übrigens mit Leinöl geflutet.
Die Verspannung im Rumpf mit Spanndraht dauert etwa eine Woche pro Flugzeugrumpf.
Mit Alexandras Hilfe war es eine recht fröhliche Arbeit.
Zwei der ausgespannten Rümpfe warten auf weitere Schritte.
Der Sitz ist nun schon eingebaut. Bei diesem Sitz handelt es sich um eine sehr leichte und dennoch geniale Konstruktion. Er besteht aus einer Aluminium-Halbschale mit Holzboden. Die Aluminiumlehne ist mit Bespannstoff bespannt, der nicht an ihr angeklebt ist. Das bedeutet: nach der Behandlung mit Spannlack nimmt der Stoff den kurzen Weg entlang der Krümmung. Hierdurch entsteht zum einen ein angenehmes Rückenpolster und zum anderen ein Luftkissen zwischen Aluschale und Stoff, das sich sehr schnell durch die Körperwärme des Piloten aufheizt.
Fühlt sich wirklich angenehm an!
Die Maschinengewehre sind an ihrem Platz. Die Steuerung ist ebenfalls schon eingebaut.
Alexandra zeigt, wie die Achsverkleidung aufgebaut ist, Die beiden Aluminiumrohre sind aus 0.3 mm starkem Alublech gerollt und vernietet.
Und hier kann man sehen, wie die tragenden Hauptteile des Fahrwerks in der Achsverkleidung verschwinden.
Das erste Seitenruder ist fertig.
Und auf diese Weise wird es am Rumpf befestigt. Anders als bei vielen falschen Nachbauten und Neukonstruktionen wurde bei Fokker nie an Ruderscharnieren geschweißt.
Ruder und Rückenfinne sind am Rumpf montiert.
Genau wie damals werden alle Markierungen mit der Hand frei und ohne Abkleben aufgemalt. Es gibt zahlreiche alte Filmaufnahmen, die diese wundervolle Arbeit dokumentieren.
Alle Steuerkabel werden gespleißt.
Zum ersten Mal wird versuchsweise ein Umlaufmotor eingebaut. Hierbei handelt es sich aber nur um einen vorrübergehenden Einbau eines 80 PS Umlaufmotors. Das Flugzeug wird später von einem 110 PS Oberursel UR.II 9-Zylinder Umlaufmotor angetrieben.
Das "Büro" ist beinahe komplett eingerichtet.
Der Propeller ist beinahe fertig. Mehr über unsere Propeller unter: http://www.holzpropeller.de
Dieser Propeller wurde von meiner Alexandra gebaut. Er ist ein Nachbau des 2620 mm Durchmesser Propellers der Firma Axial aus Berlin, der mit 220cm Steigung am Oberursel Ur.II angebaut war.
Der Treibstofftank vor dem Vernieten.
Die Motorhaube wurde aus Aluminium gedrückt, Die Frontplatte ist eingenietet. Alle Blechränder haben einen Eisendraht eingerollt. Ich liebe Spenglerarbeiten wie diese.
Ein Blick in den Motorraum des Jägers.
Ein Rundgang um diesen Rumpf.
Letzte Spenglerarbeiten am Spritzblech hinter dem Motor.
Die Typenschilder sind in Form, Größe und Anordnung den Typenschildern der Firma Fokker nachempfunden.
Und so sieht das Ganze schließlich am Flugzeug aus.
Die Arbeiten am Flügel beginnen. Als Grundlage für meinen Flügel dienten die originale Werkszeichnung der Fokker E.V, sowie die Untersuchungen der Flugzeug-Festigkeits-Prüfstelle in Adlershof zu den Flügelbrüchen an der Front und den daraus hervorgegangenen Veränderungen der Flügel bis zur Wiedereinführung des Musters an der Front.
Bevor die Flügelholme geschlossen werden können, muss der Bauprüfer noch einen Blick hineinwerfen.
Mit dem Aufbau wird begonnen.
Viel Holz steckt in diesem Flügel.
Erster Probeaufbau des Flugzeuges im Rohbau.
Der erste fertig gebeizte Tragflügel der Fokker D.VIII.
Der Rumpf wird bespannt.
Langsam wird es etwas!
Nachfolgend einige Fotos des fertig gebauten Flugzeuges. Die Flugerprobung wird im Laufe der Jahre 2011/12 durchgeführt. Stationiert ist das Flugzeug bis auf weiteres auf dem Flugplatz Aalen-Elchingen (EDPA)
Besichtigungen des Flugzeuges sind jederzeit nach Absprache möglich. Fotografieren ist ausdrücklich erlaubt. Weitere Informationen und Hunderte von Fotografien während der Bauphase findet Ihr hier in diesem Forum: THE AEROFORUM
Schicken Sie mir lieber einen E-Brief E-mail: engels@fokker-team-schorndorf.de
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