Willkommen bei den technischen Zeichnungen und dem Projekt des Fokker-Team-Schorndorf zur ENGELS E1 Bei der Engels E1 handelt es sich um den Versuch die Fokker Dr.I von 1917 möglichst authentisch nachzubauen. Das Flugzeug ist Teil der Verwirklichung unseres Traumes eines fliegenden Museums.
Um die Musterzeichnungen zu betrachten, klicken Sie sie bitte an. |
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KOSTENLOSES download von 60 Zeichnungen aus der Sammlung von insgesamt 200 Konstruktionszeichnungen für den Nachbau eines 1:1 Engels E1 |
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Zu den Listen der Zeichnungen der Baugruppen 100 (Motoranlage), 200 (Rumpf), 300 (Fahrgestell), 400 (Höhenleitwerk), 500 (Seitenleitwerk), 600 (Tragwerk), 700 (Ausstattung), 800 (Bewaffnung), 900 (Allgemeines) Sichern Sie sich Ihr Exemplar dieses Einmaligen Bildbandes!
Informationsblatt Nr.I Konstruktionsunterlagen zur ENGELS E1 Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, besten Dank für Ihr Interesse an unserem ENGELS E1 Projekt. Das Fokker-Team-Schorndorf entwarf einen kompletten Satz Konstruktionszeichnungen für den Bau dieses historisch interessante Flugzeug. Die ENGELS E1 ist nachbau der Fokker Dr.I (Werksbezeichnung V.5). Sie wurde ursprünglich im Kriegsjahr 1917 unter der Leitung des damaligen Chefkonstrukteurs der Fokker Flugzeugwerke G.m.b.H. Schwerin/Mecklenburg, Herrn Ing. Möser (nicht, wie weit verbreitet, Reinhold Platz), für den Kampfeinsatz entworfen. Wie Sie anhand der beigefügten Musterzeichnungen sehen können, handelt es sich hierbei um technische Zeichnungen Der von uns erhältliche Satz Werkzeichnungen basiert auf den Ergebnissen langjähriger Recherchen und vorsichtigster Rekonstruktion. Jedes Detail des Flugzeuges wurde mehrmals von uns sehr gewissenhaft auf seine historische Richtigkeit hin überprüft. Auch wurden vom Aufbau her ähnliche Flugzeuge, wie der Fokker E.III, der Fokker D.VII oder der Fokker D.VIII, welche heute noch in Museen erhalten geblieben sind, untersucht, vermessen und fotografiert. Da kein uns bekannter originaler Satz Konstruktionszeichnungen mehr existiert, basiert die Rekonstruktion auf Teilen erhaltener Originalzeichnungen, sowie Dokumenten der preußischen Armee, Skizzen, Texten und vielen historischen Fotodokumenten (Vgl. Archiv des F-T-S). Das Fokker-Team-Schorndorf arbeitet sehr sorgfältig vom historischen Standpunkt aus und nicht vom kommerziellen. Im Vordergrund der Rekonstruktion stand der Erhalt des geschichtlichen Wissens um den technischen Aufbau dieses Flugzeuges. Sollten Sie sich entscheiden nach diesen Unterlagen zu arbeiten, so sind Sie in der Lage, eine 1/1 Rekonstruktion dieses, durch zahlreiche deutsche Fliegerhelden des ersten Weltkrieges, berühmt gewordenen Dreideckers zu erstellen, wie er, soweit für uns nachvollziehbar, tatsächlich in den Kriegsjahren 1917 und 1918 gebaut und geflogen wurde. !!!NICHTS WURDE ABSICHTLICH ENTFERNT, HINZUGEFÜGT ODER ABGEÄNDERT!!! Darüber hinaus unterstützen Sie mit dem Erwerb dieser Unterlagen die weiteren Forschungen des FOKKER - TEAM - SCHORNDORF Die Qualität der Zeichnungen spricht für sich. Wo immer möglich und sinnvoll, wurden die Einzelteile im Maßstab 1/1 dargestellt. Die Formate der Blätter variieren zwischen Din A4 und Din A0. Die meisten Zeichnungen des Satzes befinden sich auf Blättern im Format Din A3. Um Verwirrungen zu vermeiden, beinhalten die Einzelteilzeichnungen nur jeweils das betreffende Bauteil. Wir waren bemüht, die Zeichnungen im Stil der noch existierenden Originale der Fokker Werkszeichnungen von 1917 zu halten. Der Maßstab der gezeigten teile variiert zwischen 1/20, 1/10, 1/5, 1/3 und meistens 1/1. Enthalten ist auch ein großer Bogen im Format Din A0. Dieser zeigt den Rumpfaufbau im Maßstab 1/5. Alle Zeichnungen werden ausschließlich auf elektronischem Wege zur Verfügung gestellt. Kopien auf Papier sind nicht erhältlich. Der Zeichnungssatz besteht derzeit aus etwa 200 Zeichnungen, wobei zu beachten ist, dass auf Grund der ständig fortgesetzten Recherchen ständig änderungen vorgenommen werden können. Bereits heute werden nach unseren Unterlagen weltweit etwa 10 Dreidecker nachgebaut. Zwei davon allein in Deutschland und insgesamt 7 in Europa. Die meisten hiervon flugtauglich. Wie auch immer Sie sich entscheiden werden, wir wünschen Ihnen schon jetzt, daß es Ihnen gelingt Ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Bau. Das FOKKER-TEAM-SCHORNDORF Adresse, Address: Fokker-Team-Schorndorf Achim Sven Engels Schillerstrasse 22/4 73547
Lorch - Germany Tel. ++49 7172 915577
Das
Arbeiten mit den Fertigungsunterlagen
des Fokker-Team-Schorndorf Erklärt am Beispiel des Engels E1. Verfasst von Achim Sven Engels A.) Das Ordnungssystem Um das Ordnungssystem der Fertigungsunterlagen verstehen zu können, ist es notwendig zu wissen, daß jedes Flugzeug in unterschiedliche Baugruppen eingeteilt ist. Diese Baugruppen sind für alle Plansätze des Deutschen Elektronik Dienst die selben. Welche dies im einzelnen sind, und was sie jeweils umfassen, ist im Folgenden dargelegt: Baugruppe 100 Die Motorisierung: Motorhaube, Motorspritzblech, Motorträger und Betriebstoffbehälter. Baugruppe 200
Der Rumpf: Bespannung, Rumpfgerüst, Spanntürme, Verkleidung und Verspannung. Baugruppe 300
Das Fahrwerk: Fahrgestell, Achsverkleidung und Räder. Baugruppe 400
Das Höhensteuer: Dämpfungsfläche und Höhenruder. Baugruppe 500
Das Seitensteuer: Heckflosse (beim V.5 nicht vorhanden) und Seitenruder. Baugruppe 600
Das Tragwerk: Holme, Rippen, alle Tragflügel und die Zellenstreben sowie die Querruder. Baugruppe 700
Die Ausstattung: Bedienungselemente, Cockpitboden, Gurte und Instrumente. Baugruppe 800
Die Bewaffnung: Maschinengewehr-Lagerung, Patronenkästen und die Patronenzuführungen. Baugruppe 900
Einbaupläne:
Leitungssysteme und Gesamtansichten. Baugruppe 000
Gesamtflugzeug: Allgemeine Montageanleitung und Verspannungsvorschriften.
B.) Die Fertigungsunterlagen Nachdem wir nun die Einteilung eines Flugzeuges in einzelne Baugruppen kennengelernt haben, wollen wir uns mit den Bestandteilen der Fertigungsunterlagen vertraut machen. Die Fertigungsunterlagen bestehen aus drei wichtigen Bestandteilen, die den Reibungslosen Ablauf des Baus gewährleisten sollen. Diese Bestandteile sind: 1. Die Zeichnungen, 2. die Stücklisten, 3. die Bauanleitungen. 1. Die Zeichnungen Die Zeichnungen gliedern sich ebenfalls in drei Gruppen auf. In der ersten ist jede Baugruppe für sich in komplett aufgerüstetem Zustand und mit Maßen versehen dargestellt. Die zweite Gruppe bilden die Einzelteilzeichnungen. Jedes Einzelteil ist bereits in der ersten Gruppe durch eine eigene Bauteilnummer gekennzeichnet. Die Einzelteilzeichnungen zeigen die Einzelteile mit allen zum Bau notwendigen Maßangaben und möglichst im Maßstab 1:1. Die dritte Gruppe bilden die Montagezeichnungen. Sie zeigen, wie die Einzelteile und Einzelkomponenten untereinander montiert werden müssen. Diese Zeichnungen beinhalten nur die nötigsten Bemaßungen. Jede Zeichnung besitzt im unteren rechten Eck des Schriftfeldes eine Blattnummer. Diese Blattnummer ist dreistellig. Die erste Ziffer gibt die Baugruppe wieder und die letzten beiden Ziffern bilden die in dieser Baugruppe fortlaufende Blattnummern. Diese Nummern sind nicht immer laufend aufeinander folgende Ziffern. Beispiel: Nach Blatt 636 kommt nicht Blatt 637, da diese Blattnummer nicht existiert. Anstelle von 637 kommt gleich 640. Die Ursache hierfür liegt in zahlreichen Änderungen des Plansatzes im laufe der letzten 6 Jahre. Wird in der ersten Gruppe der Zeichnungen, also den Gesamtzeichnungen auf eine Einzelteilzeichnung oder eine Montagezeichnung gesondert verwiesen, so geschieht dies durch eine, in einem ovalem Rahmen gefasste Nummer. Sie Zeigt die Blattnummer unter welcher das entsprechende Objekt dargestellt ist. Bei großen Bauteilen, die aus Stahlrohren bestehen, ist eine Tabelle der nötigen Stahlrohre auf der jeweiligen Zeichnung vorhanden. Dies erleichtert die Materialbeschaffung. 2. Die Stücklisten Jede Baugruppe hat ihre eigene Stückliste. Unter den in den Einzelteilzeichnungen oben links eingetragenen Bauteilenummern sind die Einzelteile in den Stücklisten zu finden. Aus der Stückliste geht hervor wie oft ein Bauteil benötigt wird, wie es heißt, welches Material für den Bau notwendig ist und auf welcher Blattnummer die genaueste Zeichnung des Bauteils zu finden ist. Beispiel: Sie beschäftigen sich gerade mit dem Bau des Höhenruders und suchen genauere Informationen über den Bau des Ruderscharniers. Die Gesamtzeichnung des Höhenruders weist das Ruderscharnier mit der Bauteilenummer 4230 aus. Sie nehmen also die Stückliste der Baugruppe 400 und da alles numerisch geordnet ist finden sie das Teil 4230 recht schnell. Die wichtigsten Informationen sind dort vermerkt, nämlich, daß von diesem Ruderscharnier drei Stück benötigt werden, daß das hauptsächlich verwendete Material Stahlblech mit einer Dicke von 1,5 mm ist und, daß sich auf Blatt 403 die Einzelteilzeichnung befindet. Allerdings ist aus der Stückliste nicht alles ersichtlich. Es ist zum Beispiel nicht vermerkt, daß zum Bau des Teils 4230 insgesamt zwei Teile nötig sind. Und zwar zum einen das Scharnierband aus 1,5mm Stahlblech selbst und zum anderen ein kleines Stück Messingrohr, welches als Scharnierlager dient und mit dem Scharnierband hartverlötet werden muss. Diese Information wird einzig und allein aus der Einzelteilzeichnung des Ruderscharniers zu entnehmen sein. 3. Die Baubeschreibung Für den Fokker Dr.I existieren zur Zeit noch keine Baubeschreibungen.
Einige Bilder unserer Dreidecker-Projekte
Zeichnung eines Dreideckers der Fokker Werke von Achim Engels
Die erste Engels E1. Gebaut von Achim Engels im Alter von 17-19 Jahren. Das Flugzeug steckt noch voller historischer Fehler. Heute zu sehen im Technik Museum Speyer. Die Zeichnungen für dieses Flugzeug durchliefen seit damals zahlreiche Änderungen.
Die Erste Engels E1 nach ihrer Ablieferung in Museum Speyer im Jahre 1993.
An diesem Zweiten Nachbau des Fokker Dr.I war das Fokker-Team-Schorndorf nur bis zu diesem Grad beteiligt. Das Flugzeug gehört Michael Vogel. Über den momentanen Bauzustand liegen uns keine Informationen vor. Die Aufnahme entstand 1998.
Das Aktuelle Projekt Im Augenblick arbeite ich an einem Dreidecker für meinen Privatgebrauch. Das Flugzeug soll in Deutschland als Experimental zugelassen werden, ist aber noch nicht als solches gemeldet. Als Motorisierung kommt ein Umlaufmotor zum Einsatz. Da das Projekt in meiner Freizeit entsteht geht es hier nur langsam voran.
Flügelrippen n der Holzwerkstatt.
Einige fertige Flügelrippen.
Im Original von Fokker besaß die Rippe kein Füllklotz im Nasenbereich. Bei der Engels E1 wollte ich darauf aber nicht verzichten. Es trägt nur unwesentlich an Gewicht auf und erhöht die Festigkeit der Nasenbeplankung ungemein.
Für die Eigenmotivation, habe ich das Seitenruder meines Dreideckers gleich fertig bespannt und wie einen Dreidecker der Fokker Werke lackiert.
Die Lackierung aller Markierungen erfolgt mittels Schablonen und von Hand.
Einige Musterzeichnungen zu unserer Engels E1
Die Sitzhalterung
Stuerknüppel und Steuerwelle für die Querruderbetätigung.
Seitenruder-Pedalerie.
Achskästen für das Fahrgestell.
Anschlusspfannen und Gegenstücke für die Fahrwerksbefestigung und die Spanntürme für den Oberflügel.
Rippen für die Fahrgestellfläche.
Einige Bilder der unteren Tragfläche im Bau.
Enige Bilder, aufgenommen während der Bespannung und Lackierung des Unterflügels.
Ein einfacher Belastungsversuch demonstriert die Festigkeit des Fadens der für die Benähung des Bespannstoffes verwendet wird..
Von Hand wird der Stoff auf den Rippen genäht.
Vernähung der Bespanung mit dem Flügelenddraht.
Die Unterseite des Flügels ist fertig benäht.
Bevor der Flügel lackiert wird wird der Bespannstoff mit Wasser vorgespannt.
Shirley posiert mit der fertigen Oberseite des Flügels.
Auf der Unterseite werden die eisernen Kreuze - genau wie damals - von Hand aufgepinselt.
Der fertige Unterflügel wartet an der Wand auf den Rest des Flugeuges.
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