Dies waren die Spielregeln, und nun zum
aktuellen Stand:
18.12.2002

Der Bau der beiden Flugzeuge wird mit den
Metallteilen wie Rumpf, Leitwerk, Querrudern, Beschlägen und so weiter aufgenommen.
Augenblicklich arbeiten wir an der Erstellung einer Zeichnung des Rumpfgerüstes der
frühen Serienfertigung.Uns sind bisher keine erhaltenen Fokker Werkszeichnungen des
Rumpfgerüstes bekannt. So stützt sich unsere Rekonstruktion auf die wenigen erhaltenen
und uns vorliegenden Werkszeichnungen der Rumpfeinbauten, Dokumente der
Musterprüfung aus dem Jahr 1918 und auf eine sehr detailierte Zeichnung des Rumpfes.
Letztere wurde im Jahre 1920 in Amerika auf dem McCook Airfield durch die Amerikaner
angefertigt. Die dort untersuchte Maschine war eine der späten Serienfertigung der Fokker
Flugzeugwerke G.m.b.H. Die Unterlagen, die uns in unserem Archiv zur Verfügung stehen,
lassen nach ihrer Auswertung einige Abweichungen von der frühen Serienproduktion
erkennen, die wir bei der Erstellung unserer Zeichnung berücksichtigen konnten.
Die Zeichnungen für Seitenruder, Höhenleitwerk
und Höhenruder sind schon komplett, sodaß wir bald mit der Materialbeschaffung beginnen
können. Als Stahlrohr verwenden wir ausschließlich den Werkstoff St52, der an vielen
Stellen etwas fester ist als der damals benutzte, aber vom Grundsatz her diesem
gleichwertig ist.
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Sämtliche Schweißungen werden bei der Maschine
mit Zulassung im WIG (Wolfram Inertgas) Verfahren angefertigt. Das Flugzeug das hier zum
Verkauf angeboten ist, wird ausschließlich - genau wie damals - im autogenen
Schweißverfahren gebaut.
02.02.2003
Augenblicklch gibt es nicht viel neues zu
berichten. Wir sind immer noch sehr mit der Einrichtung der Werkstatt beschäftigt.
Zwischenzeitlich haben wir die Einrichtung zur Metallbearbeitung weitgehend vollständig,
so dass mit den Arbeiten schon begonnen werden kann. Eines der größten Probleme, die wir
augenblicklich haben ist das Auffinden eines neuen Lieferanten für Stahlrohr in der
benötigten Qualität St.52, da unser bisheriger Lieferant nicht mehr zur Verfügung
steht.
Wir stehen kurz vor der Fertigstellung einer
Spezialhelling, die uns den Bau jeder x-beliebigen Stahlrohrkonstruktion ermöglicht.
Ebenfalls kurz vor der Fertigstellung steht der Prototyp einer Maschine zur Herstellung
jeglicher gewünschter Abmessungen von Tropfenrohren, wie sie für die Anfertigung der
Spanntürme, Fahrwerksstreben und Leitwerksabstrebungen benötigt werden. Die ersten
Testläufe werden im laufe der nächsten ein bis zwei Wochen stattfinden.
Obwohl im Augenblick nicht benötigt, sind wir
doch sehr stolz auf den Erwerb einer alten Nähmaschine. Es handelt sich um den selben
Type mit dem damals in den Fokker-Werken genäht wurde. Die Maschine hat noch eine kleine
Restauration nötig, funktioniert aber einwandfrei und ist in keinem schlechten Zustand.
Wieder einen kleinen Schritt näher an der originalgetreuen Herstellung des
Flugzeuges...:-)
Unten steht ein Bild, das die Maschine zeigt.
Daneben in dem Ausschnitt dieser Werksaufnahme erkennt man den selben Typ im rechten
unteren Bildrand.

30.02.2003
Mit dem Bau der Dämpfungsfläche leiten wir die
Bauphase des Flugzeuges ein.



24.04.2003
Zeitraubend ist die Anfertigung der Einzelteile
des zugelassenen Flugzeuges, da diese vor dem endgültigen Zusammenbau durch den
Bauprüfer überprüft werden müssen. Augenblicklich befinden sich Höhen-, Seitenruder
und die Rückenfinne im Bau. Die Rückenfinne allerdings ist bereits fertiggestellt.





08.06.2003
Die ersten Teile finden sich zusammen.
Zwischenzeitlich haben wir die Ruderhörner und -scharniere originalgetreu nachgebaut. Die
Ruderhörner sind tropfenförmig und konisch zulaufende Hebel deren Herstellung nicht ganz
unkompliziert ist. Nicht viel anderst verhält es sich bei den Scharnieren, die genau auf
Passung gebogen werden müssen, damit die Messinglager richtig sitzen und reibungslose
Ruderausschläge ermöglichen. Schließlich wurde das erste Leitwerk komplett
fertiggestellt.

Eines der Ruderhörner

Ruderscharniere

Fertiges Seitenruder



Einige Details des Seitenruders


Das montierte Leitwerk
01.09.2003
Die Arbeiten am Rumpf der Maschine schreiten gut
voran. Der Bauprüfer gab sein OK für sämtliche bisher gefertigten Teile, und der
Gutachter der Oskar Ursinus Vereinigung hat ein sehr positives erstes Gutachten erstellt,
so dass der Zulassung der Maschine wohl nichts im Wege steht.
Hier nun die neuesten Bilder des
augenblicklichen Standes der Arbeiten.

Einzelteile des Gashebels

montierter Gashebel

Schweißarbeiten am Rumpfgerüst

Seitenrudermontage

Rumpf mit Leiwerk

Montage der Dämpfungsfläche

Rumpfgerüst im Bereich des Führerstandes
17.09.2003
Zwischenzeitlich hat das Luftfahrt-Bundesamt der
Zulassung des zweiten Flugzeuges in der Beschränkten Sonderklasse zugestimmt und uns die
offizielle Gerätenummer 1203 verpasst.
Hier ein paar weitere Eindrücke des aktuellen
Baustadiums.

Ansammlung von Flugzeugteilen

Beide Flugzeuge nebeneinander

Ansicht von Hinten
01.11.2003
Bis auf wenige kleinere Teile ist der Rumpf im
Rohbau nun schon Fertiggestellt. Die Motorträger sind eingebaut und wir haben mit dem Bau
des Fahrwerks begonnen.

Anpassen und Ausrichten der Rohrkonstruktion
des Motorträgers

Vorderes Rumpfsegment mit eingebautem
Motorträger.

Rumpfoberseite komplett mit MG-Halterungen und
Karrosseriebögen.

Satz Kugelpfannen für die
Fahrgestellaufhängung
11.03.2004
Mitlerweile sind wir in der Lage nicht nur die
Tropfenrohre zu fertigen, die wir für unseren nachbau benötigen, sondern sogar das
exacte Profil zu replizieren..

Das Foto zeigt eine Flügelstrebe des Fokker
D.VII, das nach einem Unfall im Jahre 1919 genauestens untersucht wurde. Das Foto
ermöglichte die Reproduktion der Tropfenform.

Tropfenrohre werden genauestens angepasst


Schweißverbindung zwischen Rumpfgurten und
hinterer Spannturmstrebe

Verbindung der vorderen Spannturmstrebe zum
Motorträger.

Spannturmstreben am Rumpf angeschweißt.
01.08.2004
Das Flugzeug steht mittlerweilse auf seinem
Fahrwerk. Für die Werkstatt wurden extra Holzräder angefertigt.

Genau wie damals wurden sämtliche
Stahldrähte ordnungsgerecht miteinander verspleisst.

Blick über den Führerstand. Die Gurte haben
wir extra aus Naturfaser nachweben lassen!

Die Luftschrauben werden gebaut.


Erste fertiggestellte Luftschraube am
eingebauten Motor. Der Propeller ist eine Exakte Kopie des Fabrikates der Firma Axial, mit
welchem der D.VII im Krieg Flog. Sein Durchmesser beträgt 2780mm und seine Steigung
220cm.

Die ersten Flügelrippen entstehen.

Der Kühlerbau beginnt mit versuchen zur
Herstellung der sechskantik aufgedrückten und verlöteten Messingröhrchen. Jedes
Röhrchen hat einen Durchmesser von 6mm bei einer Wandung von 0,18mm. 5000 Stück dieser
Röhrchen bilden den Wabenkühler.


12.09.2004
Die einbauten wie MG-Gurtkasten und Tankanlage
befinden sich derzeit im Bau, mit den Flügelholmen wurde begonnen.

Einfüllstutzen für den Tank

Patronenkasten und Leergurtkasten

Flügelgurte werden laminiert

Höhenruder und Dämpfungsfläche fertig

Das Höhenruder wird bespannt.

Das Höhenruder während dem Bespannen.


Alle nähte werden mit Stoffstreifen überklebt.

Die Rückenfinne während dem Bespannen.

Und hier das Seitenruder.

Fertig bespanntes Leitwerk mit handgemalten
Markierungen.



Fortsetzung folgt zwanglos.....
Weitere Informationen zum Baufortgang finden
Sie hier:
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