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FOKKER D.VII                                                                                                                                       Click here to read English

...zu verkaufen!

Das Fokker-Team-Schorndorf hat mit dem Nachbau von zwei Fokker D.VII begonnen, die beide in flugtauglichem Zustand aufgebaut werden. Eines dieser Flugzeuge wurde bei uns in Auftrag gegeben und erhält die Zulassung in der beschränkten Sonderklasse als Experimental. Die Zweite Maschine wird technisch genauso aufgebaut, durchläuft aber nicht das Zulassungsverfahren.

Dieses zweite Flugzeug ist Gegenstand dieser Webseite.

Die Idee ist es hier den Bauprozess zu zeigen.

Das besondere an den beiden Flugzeugen ist, dass hier erstmals versucht wird exakte Nachbauten der frühen Serienproduktion, die bei Fokker selbst statt fand, zu erstellen.

Heute fliegen zahlreiche "Nachbauten" dieses Musters, aber nur wenige entsprechen tatsächlich einer der damals im Krieg gebauten Varianten der Lizenznehmer der Maschine. Keine davon entspricht auch nur annährend einem tatsächlich bei Fokker im Ersten Weltkrieg gebauten Flugzeug, und schon gar nicht der ersten Serienausführung. Das Projekt ist nicht einfach nur ein Nachbau, sondern eine historische Studie, die eine imense historische Forschungsarbeit voraussetzt. Diese Arbeit kann hier Schritt für Schritt verfolgt werden..

Oberflächliche historische Forschung hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass zahlreiche Zeichnungssätze für Nachbauten entstanden sind. Sie sind größtenteils nur Anhäufungen der Eigenarten der einzelnen Versionen der verschiedenen Herstellerfirmen und Fertigungsvarianten. Kein Zeichnungssatz ermöglicht den Nachbau eines echten "Fokker" Fokker D.VII. Auf diesen Seiten möchten wir den Nachbau zweier solcher Flugzeuge zeigen und anhand periodischer Ergänzungen der Fotografien den Baufortschritte dokumentieren und gleichzeitig die historischen Quellen erwähnen nach denen die Arbeiten umgesetzt wurden.

Das Flugzeug, das bei uns in Auftrag gegeben wurde, erhält als Antriebseinheit den Mercedes D.III mit der Motorennummer 41050. Dieser Motor wurde erstmals im April 1918 an die Fliegertruppe ausgeliefert. Die zweite Maschine, die zeitgleich entsteht, steht nach Ihrer Fertigstellung zum Verkauf. Wir akzeptieren bereits jetzt Gebote für das Flugzeug. Das Mindestgebot liegt bei $ 50,000.00 US. Dieser Preis umfasst das gesamte Flugzeug einschließlich Bespannung und dem Anstrich der frühen Serienfertigung im Fokker-Schlieren-Sichtschutz, wie untenstehendes Bild ihn zeigt. Die Vortriebsanlage ist in diesem Verkaufspreis nicht mit inbegriffen! Kühler und Luftschraube sind allerdings dabei!

This way we will finish the aircraft which is for sale here

Diese beiden historischen Aufnahmen zeigen wie die Maschine die hier zum Verkauf steht am Ende aussehen wird.

Early production Fokker D.VII

Der Bau beginnt im Januar 2003. Das Voraussichtliche Fertigstellungsdatum 2007/8.

Wir werden neue Bilder des Baufortschritts hier monatlich einfügen. Wir laden auch jeden der am Erwerb des Flugzeugs interessiert ist herzlich zu einem Besuch unserer Werkstätten ein. Termine können jederzeit vereinbart werden. Nehmen Sie einfach kontakt mit uns auf: engels@fokker-team-schorndorf.de

Hier nun die Einzelheiten des Verkaufs:

1. Das derzeitige Mindestgebot für das Flugzeug beträg  $ 120,000.00 US (einhiundertundzwanzigtausend)

2. Die gesamte Verschiffung muß vom Käufer arrangiert und ihre Kosten von Ihm getragen werden.

3. Jegliche Produkthaftung wird ausgeschlossen.

Das jeweils aktuelle Gebot wird hier gelistet, und zusätzlich erhalten alle vorangehenden Bieter eine Benachrichtigung per E-Mail dass Sie überboten wurden. Das gibt jedem die Möglichkeit ein höheres Gebot abzugeben.

Das aktuelle Gebot beträgt: $ 120,000.00 US

Für den Fall, dass Sie Interesse haben, aber Ihnen irgend etwas nicht ganz klar sein sollte, bitte ich Sie, sich vor Abgabe eines Gebotes mit uns in Verbindung zu setzen.

 

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Dies waren die Spielregeln, und nun zum aktuellen Stand:

18.12.2002

18.12.2002 Buero.jpg (25005 Byte)

Der Bau der beiden Flugzeuge wird mit den Metallteilen wie Rumpf, Leitwerk, Querrudern, Beschlägen und so weiter aufgenommen. Augenblicklich arbeiten wir an der Erstellung einer Zeichnung des Rumpfgerüstes der frühen Serienfertigung.Uns sind bisher keine erhaltenen Fokker Werkszeichnungen des Rumpfgerüstes bekannt. So stützt sich unsere Rekonstruktion auf die wenigen erhaltenen und uns vorliegenden Werkszeichnungen der Rumpfeinbauten,  Dokumente der Musterprüfung aus dem Jahr 1918 und auf eine sehr detailierte Zeichnung des Rumpfes. Letztere wurde im Jahre 1920 in Amerika auf dem McCook Airfield durch die Amerikaner angefertigt. Die dort untersuchte Maschine war eine der späten Serienfertigung der Fokker Flugzeugwerke G.m.b.H. Die Unterlagen, die uns in unserem Archiv zur Verfügung stehen, lassen nach ihrer Auswertung einige Abweichungen von der frühen Serienproduktion erkennen, die wir bei der Erstellung unserer Zeichnung berücksichtigen konnten.

Die Zeichnungen für Seitenruder, Höhenleitwerk und Höhenruder sind schon komplett, sodaß wir bald mit der Materialbeschaffung beginnen können. Als Stahlrohr verwenden wir ausschließlich den Werkstoff St52, der an vielen Stellen etwas fester ist als der damals benutzte, aber vom Grundsatz her diesem gleichwertig ist.

3400 (Daempfungsflaeche)             3401 (Hoehenruder)           3500 (Seitensteuer)

Sämtliche Schweißungen werden bei der Maschine mit Zulassung im WIG (Wolfram Inertgas) Verfahren angefertigt. Das Flugzeug das hier zum Verkauf angeboten ist, wird ausschließlich - genau wie damals - im autogenen Schweißverfahren gebaut.

02.02.2003

Augenblicklch gibt es nicht viel neues zu berichten. Wir sind immer noch sehr mit der Einrichtung der Werkstatt beschäftigt. Zwischenzeitlich haben wir die Einrichtung zur Metallbearbeitung weitgehend vollständig, so dass mit den Arbeiten schon begonnen werden kann. Eines der größten Probleme, die wir augenblicklich haben ist das Auffinden eines neuen Lieferanten für Stahlrohr in der benötigten Qualität St.52, da unser bisheriger Lieferant nicht mehr zur Verfügung steht.

Wir stehen kurz vor der Fertigstellung einer Spezialhelling, die uns den Bau jeder x-beliebigen Stahlrohrkonstruktion ermöglicht. Ebenfalls kurz vor der Fertigstellung steht der Prototyp einer Maschine zur Herstellung jeglicher gewünschter Abmessungen von Tropfenrohren, wie sie für die Anfertigung der Spanntürme, Fahrwerksstreben und Leitwerksabstrebungen benötigt werden. Die ersten Testläufe werden im laufe der nächsten ein bis zwei Wochen stattfinden.

Obwohl im Augenblick nicht benötigt, sind wir doch sehr stolz auf den Erwerb einer alten Nähmaschine. Es handelt sich um den selben Type mit dem damals in den Fokker-Werken genäht wurde. Die Maschine hat noch eine kleine Restauration nötig, funktioniert aber einwandfrei und ist in keinem schlechten Zustand. Wieder einen kleinen Schritt näher an der originalgetreuen Herstellung des Flugzeuges...:-)

Unten steht ein Bild, das die Maschine zeigt. Daneben in dem Ausschnitt dieser Werksaufnahme erkennt man den selben Typ im rechten unteren Bildrand.

Pfaff1.jpg (16691 Byte)             Pfaff2.jpg (15581 Byte)

 

30.02.2003

Mit dem Bau der Dämpfungsfläche leiten wir die Bauphase des Flugzeuges ein.

2003.02.26 Daempfungsflaeche1klein.jpg (13272 Byte)

2003.02.29 Daempfungsflaeche0007klein.jpg (25540 Byte)

2003.02.29 Daempfungsflaeche0014klein.jpg (39184 Byte)

 

24.04.2003

Zeitraubend ist die Anfertigung der Einzelteile des zugelassenen Flugzeuges, da diese vor dem endgültigen Zusammenbau durch den Bauprüfer überprüft werden müssen. Augenblicklich befinden sich Höhen-, Seitenruder und die Rückenfinne im Bau. Die Rückenfinne allerdings ist bereits fertiggestellt.

Seitenruderbau0002.jpg (36161 Byte)

Rueckenfinne9klein.jpg (30616 Byte)

Rueckenfinne1klein.jpg (24803 Byte)

Rueckenfinne12klein.jpg (35872 Byte)

Rueckenfinne13klein.jpg (30173 Byte)

 

08.06.2003

Die ersten Teile finden sich zusammen. Zwischenzeitlich haben wir die Ruderhörner und -scharniere originalgetreu nachgebaut. Die Ruderhörner sind tropfenförmig und konisch zulaufende Hebel deren Herstellung nicht ganz unkompliziert ist. Nicht viel anderst verhält es sich bei den Scharnieren, die genau auf Passung gebogen werden müssen, damit die Messinglager richtig sitzen und reibungslose Ruderausschläge ermöglichen. Schließlich wurde das erste Leitwerk komplett fertiggestellt.

Eines der Ruderhörner

Scharniere2.jpg (24025 Byte)

Ruderscharniere

Seitenruder3.jpg (33765 Byte)

Fertiges Seitenruder

Seitenruder4.jpg (42101 Byte)

Seitenruder5.jpg (30474 Byte)

Seitenruder6.jpg (31232 Byte)

Einige Details des Seitenruders

Leitwerk.jpg (36755 Byte)

Leitwerk1.jpg (61580 Byte)

Das montierte Leitwerk

 

01.09.2003

Die Arbeiten am Rumpf der Maschine schreiten gut voran. Der Bauprüfer gab sein OK für sämtliche bisher gefertigten Teile, und der Gutachter der Oskar Ursinus Vereinigung hat ein sehr positives erstes Gutachten erstellt, so dass der Zulassung  der Maschine wohl nichts im Wege steht.

Hier nun die neuesten Bilder des augenblicklichen Standes der Arbeiten.

gashebel.jpg (55255 Byte)

Einzelteile des Gashebels

Gashebel1.jpg (46880 Byte)

montierter Gashebel

Rumpfbau1.jpg (102888 Byte)

Schweißarbeiten am Rumpfgerüst

Seitenrudermontage.jpg (56236 Byte)

Seitenrudermontage

Rumpfbau7.jpg (122735 Byte)

Rumpf mit Leiwerk

http://www.collectors-edition.de/FokkerD7/2003-08/olli5.jpg (94524 Byte)

Montage der Dämpfungsfläche

rumpf1.jpg (128246 Byte)

Rumpfgerüst im Bereich des Führerstandes

 

 

17.09.2003

Zwischenzeitlich hat das Luftfahrt-Bundesamt der Zulassung des zweiten Flugzeuges in der Beschränkten Sonderklasse zugestimmt und uns die offizielle Gerätenummer 1203 verpasst.

Hier ein paar weitere Eindrücke des aktuellen Baustadiums.

Bauzustand1.jpg (115509 Byte)

Ansammlung von Flugzeugteilen

Bauzustand4.jpg (147307 Byte)

Beide Flugzeuge nebeneinander

Bauzustand7.jpg (119512 Byte)

Ansicht von Hinten

 

01.11.2003

Bis auf wenige kleinere Teile ist der Rumpf im Rohbau nun schon Fertiggestellt. Die Motorträger sind eingebaut und wir haben mit dem Bau des Fahrwerks begonnen.

Motortraeger6.jpg (72038 Byte)

Anpassen und Ausrichten der Rohrkonstruktion des Motorträgers

Motortraeger2.jpg (87349 Byte)

Vorderes Rumpfsegment mit eingebautem Motorträger.

Rumpfbogen3.jpg (50097 Byte)

Rumpfoberseite komplett mit MG-Halterungen und Karrosseriebögen.

socket.jpg (29991 Byte)

Satz Kugelpfannen für die Fahrgestellaufhängung

11.03.2004

Mitlerweile sind wir in der Lage nicht nur die Tropfenrohre zu fertigen, die wir für unseren nachbau benötigen, sondern sogar das exacte Profil zu replizieren..

tropfenrohr1.jpg (36785 Byte)

Das Foto zeigt eine Flügelstrebe des Fokker D.VII, das nach einem Unfall im Jahre 1919 genauestens untersucht wurde. Das Foto ermöglichte die Reproduktion der Tropfenform.

Spannturm.jpg (24003 Byte)

Tropfenrohre werden genauestens angepasst

Spannturm1.jpg (30125 Byte)

Spannturm3.jpg (40334 Byte)

Schweißverbindung zwischen Rumpfgurten und hinterer Spannturmstrebe

Spannturm8.jpg (30770 Byte)

Verbindung der vorderen Spannturmstrebe zum Motorträger.

Spannturm9.jpg (50104 Byte)

Spannturmstreben am Rumpf angeschweißt.

 

01.08.2004

Das Flugzeug steht mittlerweilse auf seinem Fahrwerk. Für die Werkstatt wurden extra Holzräder angefertigt.

Spleissen4.jpg (155970 Byte)

Genau wie damals wurden sämtliche Stahldrähte ordnungsgerecht miteinander verspleisst.

Spleissen1.jpg (134405 Byte)

Blick über den Führerstand. Die Gurte haben wir extra aus Naturfaser nachweben lassen!

Fuehrerstand.jpg (77476 Byte)

Die Luftschrauben werden gebaut.

Olischraube.jpg (70674 Byte)

Motorabnahme1.jpg (169195 Byte)

Erste fertiggestellte Luftschraube am eingebauten Motor. Der Propeller ist eine Exakte Kopie des Fabrikates der Firma Axial, mit welchem der D.VII im Krieg Flog. Sein Durchmesser beträgt 2780mm und seine Steigung 220cm.

Kastenrippe15.jpg (43832 Byte)

Die ersten Flügelrippen entstehen.

Kastenrippe21.jpg (29025 Byte)

Der Kühlerbau beginnt mit versuchen zur Herstellung der sechskantik aufgedrückten und verlöteten Messingröhrchen. Jedes Röhrchen hat einen Durchmesser von 6mm bei einer Wandung von 0,18mm. 5000 Stück dieser Röhrchen bilden den Wabenkühler.

Kuehlerbau4.jpg (48486 Byte)

Kuehlerbau5.jpg (23467 Byte)

 

12.09.2004

Die einbauten wie MG-Gurtkasten und Tankanlage befinden sich derzeit im Bau, mit den Flügelholmen wurde begonnen.

Benzintank28.jpg (44920 Byte)

Einfüllstutzen für den Tank

Munkiste12.jpg (70748 Byte)

Patronenkasten und Leergurtkasten

Holmbau7.jpg (83879 Byte)

Flügelgurte werden laminiert

41.jpg (65261 Byte)

Höhenruder und Dämpfungsfläche fertig

65.jpg (90177 Byte)

Das Höhenruder wird bespannt.

64.jpg (73940 Byte)

Das Höhenruder während dem Bespannen.

66.jpg (52681 Byte)

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Alle nähte werden mit Stoffstreifen überklebt.

54.jpg (60973 Byte)

Die Rückenfinne während dem Bespannen.

55.jpg (57506 Byte)

Und hier das Seitenruder.

95.jpg (47793 Byte)

Fertig bespanntes Leitwerk mit handgemalten Markierungen.

96.jpg (61239 Byte)

97.jpg (82016 Byte)

99.jpg (93132 Byte)

 

Fortsetzung folgt zwanglos.....

Weitere Informationen zum Baufortgang finden Sie hier:

THE AERODROME FORUM

Copyright © 1990-2000 A.S.Engels; historische Dokumente und Fotografien frei.

 

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