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Willkommen bei den technischen Zeichnungen und dem Projekt des Fokker-Team-Schorndorf zum ENGELS E3 Bei der Engels E3 handelt es sich um den möglichst authentischen Nachbau der Fokker D.VII. Das Flugzeug ist Teil der Verwirklichung unseres Traumes eines fliegenden Museums.
Um die Musterzeichnungen zu betrachten, klicken Sie sie bitte an.
Informationsblatt Nr.III Konstruktionsunterlagen zur Engels E3. Besten Dank für Ihr Interesse an unserem Engels E3 Projekt. Das Fokker-Team-Schorndorf ist dabei, einen kompletten Satz
Konstruktionszeichnungen für den Bau dieses historisch interessanten Flugzeugs
anzufertigen. Die ENGELS E3 ist ein Nachbau der Fokker D.VII (Werksbezeichnung V.21) und
wurde ursprünglich im Kriegsjahr 1918 von der Entwicklungsabteilung der Fokker
Flugzeugwerke G.m.b.H. Schwerin/Mecklenburg für den Kampfeinsatz als Jagdflugzeug
entworfen. Wie Sie anhand der beigefügten Musterzeichnungen sehen können,
handelt es sich hierbei um technische Zeichnungen. Der von uns erhältliche Satz Werkzeichnungen basiert auf den
Ergebnissen langjähriger Recherchen und vorsichtigster Rekonstruktion. Jedes Detail des
Flugzeuges wurde mehrmals von uns sehr gewissenhaft auf seine historische Richtigkeit hin
überprüft. Das Fokker-Team-Schorndorf arbeitete auch mit anerkannten
Historikern zusammen. Auch wurden vom Aufbau her ähnliche Flugzeuge, wie die Fokker E.III,
die Fokker D.VII oder die Fokker D.VIII, welche heute noch in Museen erhalten geblieben sind,
untersucht, vermessen und fotografiert. Da kein originaler Satz Konstruktionszeichnungen
mehr existiert, basiert die Rekonstruktion auf Teilen erhaltener Originalzeichnungen,
sowie Dokumenten der preußischen Armee, Skizzen, Texten und vielen historischen
Fotodokumenten. Das Fokker-Team-Schorndorf arbeitete sehr sorgfältig vom historischen
Standpunkt aus, nicht vom kommerziellen. Im Vordergrund der Rekonstruktion stand der
Wunsch nach dem Erhalt des geschichtlichen Wissens um den technischen Aufbau des
Flugzeuges. Sollten Sie sich entscheiden nach diesen Unterlagen zu arbeiten, so sind Sie
in der Lage, eine 1/1 Rekonstruktion dieses, durch zahlreiche deutsche Fliegerhelden des
ersten Weltkrieges berühmt gewordenen, Doppeldeckers zu erstellen, wie er
nach unseren
Ergebnissen tatsächlich im letzten Kriegsjahr 1918 gebaut und geflogen wurde. !!!NICHTS WURDE WISSENTLICH ENTFERNT, HINZUGEFÜGT ODER
ABGEÄNDERT!!! Darüber hinaus unterstützen Sie mit dem Erwerb dieser
Unterlagen die weiteren Forschungen des Die Qualität der diesem Informationsschreiben beigefügten
Musterzeichnungen spricht für sich. Wo immer möglich und sinnvoll, wurden die
Einzelteile im Maßstab 1/1 dargestellt. Die Formate der Blätter variieren zwischen DIN A4 und
DIN A0.
Die meisten Zeichnungen des Satzes befinden sich auf Blättern im Format DIN
A3. Um Verwirrungen zu vermeiden, beinhalten die Einzelteilzeichnungen nur das
jeweils betreffende Bauteil. Wir waren bemüht, die Zeichnungen im Stil der noch existierenden
Originale der Fokker Werkszeichnungen von 1917 und 1918 zu halten. Der Maßstab der
gezeigten Teile variiert zwischen 1/20, 1/10, 1/5, 1/3 und meistens 1/1. Enthalten ist
auch ein großer Bogen im Format größer DIN A0. Dieser zeigt den Rumpfaufbau im Maßstab
1/5. Alle Zeichnungen werden gerollt geliefert. Der komplette Zeichnungssatz wird
voraussichtlich 250 Blätter umfassen. Wie auch immer Sie sich entscheiden werden, wir wünschen Ihnen
schon jetzt, dass es Ihnen gelingt, Ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen und wünschen Ihnen
viel Spaß und viele lehrreiche Stunden beim Bau der Maschine.
Hochachtungsvoll Das FOKKER-TEAM-SCHORNDORF ________________________________________________
Das
Arbeiten mit den Fertigungsunterlagen
des Deutschen
Elektronik Dienst Erklärt am Beispiel der ENGELS E1. Verfasst von Achim Sven Engels
A.) Das OrdnungssystemUm das Ordnungssystem der Fertigungsunterlagen verstehen zu können, ist es notwendig zu wissen, dass jedes Flugzeug in unterschiedliche Baugruppen eingeteilt ist. Diese Baugruppen sind für alle Plansätze des Deutschen Elektronik Dienst dieselben. Welche dies im Einzelnen sind, und was sie jeweils umfassen, ist im Folgenden dargelegt.
Baugruppe 100 Die Motorisierung:Motorhaube, Motorspritzblech, Motorträger und BetriebstoffbehälterBaugruppe 200 Der
Rumpf:
Bespannung, Rumpfgerüst, Spanntürme, Verkleidung und Verspannung.Baugruppe 300 Das
Fahrwerk:
Fahrgestell, Achsverkleidung und Räder.Baugruppe 400 Das
Höhensteuer:
Dämpfungsfläche und Höhenruder.Baugruppe 500 Das
Seitensteuer:
Heckflosse (beim V.5 nicht vorhanden) und Seitenruder.Baugruppe 600 Das
Tragwerk:
Holme, Rippen, alle Tragflügel und die Zellenstreben sowie die Querruder.Baugruppe 700 Die
Ausstattung:
Bedienungselemente, Cockpitboden, Gurte und Instrumente.Baugruppe 800 Die
Bewaffnung:
Maschinengewehr-Lagerung, Patronenkästen und die Patronenzuführungen.Baugruppe 900 Einbaupläne:
Leitungssysteme und Gesamtansichten.
Baugruppe 000 Gesamtflugzeug:
Allgemeine Montageanleitung und Verspannungsvorschriften.
B.) Die FertigungsunterlagenNachdem wir nun die Einteilung eines Flugzeuges in einzelne Baugruppen kennengelernt haben, wollen wir uns mit den Bestandteilen der Fertigungsunterlagen vertraut machen. Die Fertigungsunterlagen bestehen aus drei wichtigen Bestandteilen, die den reibungslosen Ablauf des Baus gewährleisten sollen. Diese Bestandteile sind: 1. Die Zeichnungen, 2. die Stücklisten, 3. die Bauanleitungen. 1. Die Zeichnungen
Die Zeichnungen gliedern sich ebenfalls in drei Gruppen auf. In der ersten ist jede Baugruppe für sich in komplett aufgerüstetem Zustand und mit Maßen versehen dargestellt. Die zweite Gruppe bilden die Einzelteilzeichnungen. Jedes Einzelteil ist bereits in der ersten Gruppe durch eine eigene Bauteilnummer gekennzeichnet. Die Einzelteilzeichnungen zeigen die Einzelteile mit allen zum Bau notwendigen Maßangaben und möglichst im Maßstab 1:1. Die dritte Gruppe bilden die Montagezeichnungen. Sie zeigen, wie die Einzelteile und Einzelkomponenten untereinander montiert werden müssen. Diese Zeichnungen beinhalten nur die nötigsten Bemaßungen. Jede Zeichnung besitzt im unteren rechten Eck des Schriftfeldes eine Blattnummer. Diese Blattnummer ist dreistellig. Die erste Ziffer gibt die Baugruppe wieder und die letzten beiden Ziffern bilden die in dieser Baugruppe fortlaufenden Blattnummern. Diese Nummern sind nicht immer laufend aufeinander folgende Ziffern. Beispiel: Nach Blatt 636 kommt nicht Blatt 637, da diese Blattnummer nicht existiert. Anstelle von 637 kommt gleich 640. Die Ursache hierfür liegt in zahlreichen Änderungen des Plansatzes im Laufe der letzten 8 Jahre. Wird in der ersten Gruppe der Zeichnungen, also den Gesamtzeichnungen, auf eine Einzelteilzeichnung oder eine Montagezeichnung gesondert verwiesen, so geschieht dies durch eine, in einem ovalem Rahmen gefasste Nummer. Sie zeigt die Blattnummer, unter welcher das entsprechende Objekt dargestellt ist. Bei großen Bauteilen, die aus Stahlrohren bestehen, ist eine Tabelle der nötigen Stahlrohre auf der jeweiligen Zeichnung vorhanden. Dies erleichtert die Materialbeschaffung. 2. Die Stücklisten
Jede Baugruppe hat ihre eigene Stückliste. Unter den in den Einzelteilzeichnungen oben links eingetragenen Bauteilnummern sind die Einzelteile in den Stücklisten zu finden. Aus der Stückliste geht hervor, wie oft ein Bauteil benötigt wird, wie es heißt, welches Material für den Bau notwendig ist und auf welcher Blattnummer die genaueste Zeichnung des Bauteils zu finden ist. Beispiel: Sie beschäftigen sich gerade mit dem Bau des Höhenruders und suchen genauere Informationen über den Bau des Ruderscharniers. Die Gesamtzeichnung des Höhenruders weist das Ruderscharnier mit der Bauteilenummer 4230 aus. Sie nehmen also die Stückliste der Baugruppe 400 und da alles numerisch geordnet ist, finden sie das Teil 4230 recht schnell. Die wichtigsten Informationen sind dort vermerkt, nämlich, dass von diesem Ruderscharnier drei Stück benötigt werden, dass das hauptsächlich verwendete Material Stahlblech mit einer Dicke von 1,5 mm ist und dass sich auf Blatt 403 die Einzelteilzeichnung befindet. Allerdings ist aus der Stückliste nicht alles ersichtlich. Es ist zum Beispiel nicht vermerkt, dass zum Bau des Teils 4230 insgesamt zwei Teile nötig sind. Und zwar zum einen das Scharnierband aus 1,5mm Stahlblech selbst und zum anderen ein kleines Stück Messingrohr, welches als Scharnierlager dient und mit dam Scharnierband hartverlötet werden muss. Diese Information wird einzig und allein aus der Einzelteilzeichnung des Ruderscharniers zu entnehmen sein. 3. Die Baubeschreibung
Für den Fokker D.VII existieren zur Zeit noch keine Baubeschreibungen.
Einige Fotografien des Projektes im Bau:
Viel Handarbeit! Hier die Bearbeitung einer Kühlerklappe.
Zum Vergleich: fertige Kühlerklappen.
Schweißarbeiten am Rumpf. Hier: Fahrwerksanschluss vorne.
Der Propeller im Bau
Fertige und im Bau befindliche Propeller
Handgespenglerte Einfüllstutzen für den Benzintank.
Ein fertiger Drucktank wird aufgeblasen.
Patronenkasten und Patronenleergurtkasten im Flugzeug eingebaut.
Waffeneinbau.
Flügelholm im Bau
Belastungsversuch an einer Flügelrippe. 520kg und kein Bruch!
Bau am Flügel.
Oberflügel im Rohbau.
Flügelbau.
Bauprüfer Hartmut Sammet sichtlich zufrieden.
Erste Anpassung der Flügel an den Rumpf.
Umlenkrollenbeschläge der Engels E 3 im Vergleich zur Original Werkszeichnung von Fokker.
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